Sonntag, März 17, 2013

luftschloss

Momentan bin ich wirklich gebeutelt vom Leben. Besser gesagt, gebeutelt worden. Da sich das ganze - wie in letzter Zeit immer wieder gerne - in der beruflichen Sphäre abspielte, kann ich nur soviel sagen: jetzt ist alles wieder gut.

 Richtigen Auftrieb gab mir dieses zauberhafte Buch:

 

 Es ist ein wenig orgineller als so manche andere spirituellen Lebensberatungsbücher. Und - es geht nicht um diese "alles wird gut, wenn du nur wirklich richtig ... äh..." sondern um Spaß jetzt. Um Phantasie. Und darum alles mal ein wenig ganz anders zu machen...

Und noch etwas sehr wichtiges: am Samstag habe ich mir die guten alten Pustefix Seifenblasen gekauft. Es fasziniert mich, daran zu denken, was für einen Spaß ich als Kind damit hatte. Und zu spüren, wie seltsam bescheuert Erwachsene sind.

Sonntag, Februar 24, 2013

falls das mal aufhört

Wenn der ewige Schnee endlich weg ist, werde ich weiter die Umgebung Münchens anhand dieser zwei Bücher erkunden.





Ich empfehle, eine eigene Karte mitzunehmen oder den Weg auf Google Maps anzuschauen und auszudrucken. Direkt vom Handy funktionierte es oft nicht, da das Netz teilweise schlecht ist. Es sind zwar Karten in den Büchern, aber die sind nicht besonders, da zu klein im Format.

Letztes Jahr habe ich drei Mal die Wanderung von Seefeld/Hechendorf nach Andechs gemacht. Sehr empfehlenswert. Im Herbst bin ich zu den Osterseen gefahren. Ganz wunderbar, magisch, zauberhaft. Überhaupt, das 5-Seenland "unterhalb" von München ist mir ganz neu. Ich kenne Südostoberbayern (Mühldorf, Altötting, Burghausen, Wasserburg, Chiemsee, Traunstein, Rosenheim, Brannenburg) und ein Stück vom Bayrischen Wald (Passau, Deggendorf, Regen, Bayrisch Eisenstein, Regensburg). Immer wieder schön, Neues zu entdecken. Obwohl ich total auf Fernreisen stehe, ist das unmittelbare Umland für mich sehr anziehend. Hier kann ich mich verbinden und erden. Steine, Wälder, Pflanzen, Wiesen, Insekten, Hügel, Ausblicke. Ich freue mich schon wieder aufs Wandern!

Sonntag, Februar 10, 2013

lachen

Gestern bin ich am Hauptbahnhof auf das Buch "Ich bleib so scheiße wie ich bin" von Rebecca Niazi-Shahabi gestoßen, hab es mir auf der Stelle runtergeladen (kindle für android) und komplett gelesen.



Der Titel hat mich sofort angesprochen. Es geht in dem Buch um den Selbstoptimierungswahn, der in unserer Gesellschaft sehr seltsame Blüten treibt. Überall ist zu hören und zu lesen, wenn man nur richtig will, den Arsch hoch bekommt, an sich glaubt und alle psychischen Blockaden aus der Kindheit beseitigt, sein wahres Selbst freilegt, flutscht das Leben wie von selbst. JEDER kann ALLES erreichen: Traumjob, Traumbeziehung, Traumhaus, Traum-was-weiß-ich. Dieses Buch räumt gründlich auf mit dem absoluten Machbarkeits-Wahn.

Es ist wirklich witzig geschrieben, erinnert streckenweise ein wenig an den Stil von Ephraim Kishon. Sogar einige Aha- Erlebnisse hat es mir beschert. Manchmal schießt es meiner Meinung nach ein wenig über das Ziel hinaus, aber das ist wohl seiner Eigenschaft als Kontrapunkt geschuldet.

Alles in Allem war es Wasser auf meinen Mühlen. Dazu zwei Beispiele aus meinem Alltag:

Eine meiner Freundinnen brachte mich mit folgendem tagelang (!) zur Weißglut: Sie versuchte mir klar zu machen, wenn ich wirklich an mich glauben würde und mich innerlich frei machen würde von den Wunden meiner Kindheit, könnte ich aussteigen und ein bescheidenes, aber erfülltes Leben als Malerin im Bayrischen Wald führen. Mit einer positiven Einstellung zu meiner kreativen Ader wäre es kein Problem, damit genug Geld zum Leben zu verdienen. Äh, ja, klar. Hierzu sei noch erklärt, dass meine gesamte Werkschau zirka 14 äußerst mittelmäßige Bleistiftzeichungen umfasst.

Das zweite Beispiel: eine andere meiner Freundinnen ist ein absoluter Messi. Sie hat bereits ihr großes Haus, das sie mit ihrem Sohn bewohnt, komplett gefüllt. Jegliche Hilfestellung von Freunden, Freundinnen und Verwandten ihr zu helfen, das Chaos in den Griff zu kriegen nützten nichts. Ihre eigenen Versuche von Anpassung an gängige Ordnungsvorgaben scheiterten kläglich und bescherten ihr nichts weiter als Schuldgefühle. Auch der eso-psychologische Ansatz ihr inneres Chaos zu läutern, um dann in strahlender Ordnung im Außen sichtbar zu werden, brachte keinerlei Ergebnisse. Vor einem Jahr endlich konnte sie ihr Problem lösen: sie kaufte eine auf dem Nachbargrundstück gelegene 1000 qm große Halle.

In diesem Sinne - Euch allen einen schönen Sonntag!!

Mittwoch, Februar 06, 2013

uups

Zur Leichtigkeit ist jetzt auch noch Anpassung an schnelle Veränderungen angesagt. Gestern bin ich Achterbahn gefahren - Tal Existenzangst - Berg Vertrauen. Oder war es umgekehrt? Das Leben geht weiter, ob ich Angst habe oder nicht, das ist doch dem Leben wurscht. Also lieber Angst-Frei.



Der Pudding war wunderbar.

Montag, Februar 04, 2013

zu hause

Ich sitze schon seit letzter Woche zuhause, nicht ganz gesund. Die Leichtigkeit im Leben ist mir irgendwie verloren gegangen. Obwohl man die nicht suchen und finden kann. Die ist einfach da.



Am liebsten hätte ich jetzt eine Schüssel warmen Vanillepudding mit Himbeersirup. Das beste Allheilmittel, werde mir das gleich anschließend machen.