Dienstag, September 07, 2010

faszinierend

Ich träume ja seit ich mich erinnern kann immer mal wieder vom Zugfahren. Das ist jedesmal mega-stressig - welcher Zug - welches Gleis - wann fährt der - wohin fährt der - verpasse ich den - es passieren auch unterwegs noch komische Sachen - die Mitreisenden - Weichen werden gestellt - Abstellgleise - wann kommt er an - wo kommt er an - holt mich jemand ab - komme ich pünktlich an.

Aber am Wochende - haha - zum ersten Mal in meinem Leben hat diese Zugfahrt reibungslos funktioniert! Unterweges hab unter anderem mit Jungs jongliert (kann ich mit 3 Bällen - auch wach) und gekuschelt - mich mit allen möglichen Leuten super unterhalten - kurzfristig fuhr der Zug zwar ohne Gleis, das sich dann aber beim konzentrierten Hinsehen bildete. Ankunft war pünklich und klar, abgeholt wurde ich von Oma und Mama im Mercedes und bot sogar einer Mitreisenden an, sie könne bei uns mitfahren, trotz ihres schweren Gepäcks. Aber Hallo!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Das Brigitte- Heftchen ist ja sooo aberwitzig!
Es ist ja schon traurige Tatache als solche, dass durch Kultursuggerierung Menschen dazu gebracht werden, sich außerhalb und abgetrennt von Natur wahrzunehmen *Das böse Wort mit "a" archaisch?- nein Danke!*.

Aber dass diese arme Frau jetzt dafür, da sie sich nach Überwindung der Ängste und der wichtigen, langwierigen Gedankenspirale dazu durchgerungen hat doch mal einen Schritt in die Natur zu wagen, erst mal ein "ordentliches" Outfit braucht um mitspielen zu können,ist so was von abstrus.
Willst du in die Natur musst du vorher auf jeden Fall den vorgeschriebenen Konsumbefehl befolgen und erst mal kaufen, kaufen, kaufen ...* mir auf die nackten Schenkel klopf, totlach*

Also wenn ich auf dem Bau schaffen würde, könnte die Kleidung nicht weich, groß, bequem und alt genug sein... Die alten Flohmarkt-Gummistiefel ohne "Aigle"-Aufdruck würden den gleichen Dienst erweisen. Dann passen wenigstens noch ein paar warme Socken rein...

Also wenn diese brave Funktionsmaus einen Spaten in die Hand nimmt, freß ich einen Besen...

Verrückte Welt...

Grüße
Sabine