Ja simpel ist nicht, so ein selbst. Reise hin und her - es ist halt so, dass ein Selbst so uferlos und weiträumig ist. Konzentration zum Materialisieren? Ich weiß es nicht. Deswegen kann ich auch keinen Themenblog schreiben, weil mich nichts lange genug interessiert. Ne - stimmt nicht - mich interessiert nichts ausschließlich genug.
In meinen Kopf bohrte sich: was ist mit mir in 20 Jahren - da hatte ich schon eine Vorstellung - von mir als Rentnerin in einer WG in Kreuzberg. Aber wie dahin kommen bzw. was mache ich in der Zwischenzeit?
Was bei mir ja höchste Panik auslöst, ist der Gedanke, alles geht die nächste Jahre einfach gleichförmig so weiter. Anderer Panik-Auslöser: es bricht irgendeine Katastrophe über mich herein.
Was mich unglaublich nervt: ich denke sehr sehr häufig an Geld - und das wurde nicht besser, auch nicht nach der Verdreifachung meines Einkommens. Das ist wohl der Witz an der Sache.
Also: wie stelle ich es an, mich nicht zu langweilen, immer etwas Neues zu erleben, keine Katastrophen anzuziehen und dabei nicht an Geld denken zu müssen?