von Christiane Rösinger - äh - genial.
http://www.youtube.com/watch?v=IgND0UWYuOE&NR=1
Dienstag, November 16, 2010
Donnerstag, November 11, 2010
vorsichtige veränderungen
Habe mir gestern den neuen Spiegel gekauft. Den neuen - nicht einen neuen. Mach ich sonst nie - seit den 80ern nicht mehr. Aber der Titel war zu verlockend - eigentlich zwei Titel: Eine für alles: Warum Männer immer noch zu viel von Frauen erwarten - und Einer für alles: Warum Frauen immer noch zu viel von Männern erwarten.
War neugierig was sie da schreiben. Der Artikel ist zweigeteilt - ein männlicher und eine weibliche Autorin schreiben über die Suche nach dem Partner/der Partnerin für's Leben.
Ist gar nicht mal so schlecht der Artikel. Die Anzahl der Single-Haushalte steigt. Und beide - Männer und Frauen - sind zwar aus der traditionellen Mann-geht-arbeiten-Frau-bleibt-zuhause-im-Häuschen-mit-zwei-Kindern raus - aber kommen mit der neuen Lage nicht so ganz zurecht. Sie scheitern an zu hohen Erwartungen die sie an die Partner haben (letztlich doch wohl an sich selbst?). Ist ja auch klar - wir "brauchen" ja alle keine feste Beziehung mehr - sei es aus wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Gründen - und wenn dann, muss es schon ganz jemand besonderes sein, für den man/frau seine Eigenständigkeit aufgibt.
Ungelöstes Dilemma: Kinder bekommen und groß ziehen. Hier verweise ich auf einschlägige Literatur - erhältlich bei Buchhandlung lillemors - und den Lösungsansatz: Wohngemeinschaften. Auch hier ist nicht zwingend eine 2er Beziehung nötig. Selbiges gilt für das berühmte "zusammen alt werden": Alters-WG. Zudem halte ich diese berühmte Einsamkeit im Alter für ein totales Phantom. Wäre es besser einen Mann um sich zu haben, mit dem man schon 60 Jahre verheiratet ist und der einen schon nervt, wenn er nur leise vor sich hin schnauft?

Interessant war, dass eine Genetikerin erforscht hat, dass es für Frauen jenseits des reproduktionsfähigen Alters (Männer können ja auch noch mit 80...) keinen genetisch codierten Grund gibt, in einer festen Beziehung zu leben. Das finde ich auch. Warum sollte ich? Einige Freundinnen führten den Grund an, sie hätten sonst keine Familie oder leben einfach nicht gerne allein. Ist auch akzeptabel und für mich plausibel. Aber bitte nicht der Schmarrn, dass wir 2er Beziehungen brauchen, um spirtuell und/oder psychologisch wirklich reifen zu können und vollständig zu sein.
Im Grund kommt mir die ganze Partnersucherei - wie sie in dem Spiegel Artikel durchaus realistisch beschrieben ist - bei Frauen so vor als suchten sie immer und ewig nach Vati, der sie vergöttert und an den sie sich anlehnen können und Männer nach der exotischen Schönheit, die nur für sie allein existiert.
War neugierig was sie da schreiben. Der Artikel ist zweigeteilt - ein männlicher und eine weibliche Autorin schreiben über die Suche nach dem Partner/der Partnerin für's Leben.
Ist gar nicht mal so schlecht der Artikel. Die Anzahl der Single-Haushalte steigt. Und beide - Männer und Frauen - sind zwar aus der traditionellen Mann-geht-arbeiten-Frau-bleibt-zuhause-im-Häuschen-mit-zwei-Kindern raus - aber kommen mit der neuen Lage nicht so ganz zurecht. Sie scheitern an zu hohen Erwartungen die sie an die Partner haben (letztlich doch wohl an sich selbst?). Ist ja auch klar - wir "brauchen" ja alle keine feste Beziehung mehr - sei es aus wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Gründen - und wenn dann, muss es schon ganz jemand besonderes sein, für den man/frau seine Eigenständigkeit aufgibt.
Ungelöstes Dilemma: Kinder bekommen und groß ziehen. Hier verweise ich auf einschlägige Literatur - erhältlich bei Buchhandlung lillemors - und den Lösungsansatz: Wohngemeinschaften. Auch hier ist nicht zwingend eine 2er Beziehung nötig. Selbiges gilt für das berühmte "zusammen alt werden": Alters-WG. Zudem halte ich diese berühmte Einsamkeit im Alter für ein totales Phantom. Wäre es besser einen Mann um sich zu haben, mit dem man schon 60 Jahre verheiratet ist und der einen schon nervt, wenn er nur leise vor sich hin schnauft?

Interessant war, dass eine Genetikerin erforscht hat, dass es für Frauen jenseits des reproduktionsfähigen Alters (Männer können ja auch noch mit 80...) keinen genetisch codierten Grund gibt, in einer festen Beziehung zu leben. Das finde ich auch. Warum sollte ich? Einige Freundinnen führten den Grund an, sie hätten sonst keine Familie oder leben einfach nicht gerne allein. Ist auch akzeptabel und für mich plausibel. Aber bitte nicht der Schmarrn, dass wir 2er Beziehungen brauchen, um spirtuell und/oder psychologisch wirklich reifen zu können und vollständig zu sein.
Im Grund kommt mir die ganze Partnersucherei - wie sie in dem Spiegel Artikel durchaus realistisch beschrieben ist - bei Frauen so vor als suchten sie immer und ewig nach Vati, der sie vergöttert und an den sie sich anlehnen können und Männer nach der exotischen Schönheit, die nur für sie allein existiert.
Dienstag, November 09, 2010
ausgeglichen
Nach meiner Aufreg-Phase fühle ich mich momentan wieder mal ziemlich ausgeglichen. Manchmal kann ich so richtig mitgehen mit den "äußeren" Ereignissen - jetzt wieder komplettes Cocooning und totales Interesse an meiner Wohnzimmercouch und auf selbiger strickend zu sitzen und dabei Star-Trek Deep Space Nine zu kucken.
Das hin und her bildet ganz gut meine Empfindungen ab: wie machtlos und ohnmächtig sind wir? Oder wie war das noch mit der inneren Welt im Außen? Die Welt eine komplette Illusion - nur Abbildung meiner inneren Prozesse. Dazu gibt es verschiedensten Auffassungen. Wut bildet sich bei mir immer nach außen ab - da kam mir Stuttgart 21 grad recht.
Bin aber sonst keine, die sich politisch engagiert - ist mir viel zu "systemimmanent". Ich glaube, innerhalb und nach den Regeln des Systems ist es viel schwerer etwas zu verändern als z.b. von der Traumzeit aus.
Das hin und her bildet ganz gut meine Empfindungen ab: wie machtlos und ohnmächtig sind wir? Oder wie war das noch mit der inneren Welt im Außen? Die Welt eine komplette Illusion - nur Abbildung meiner inneren Prozesse. Dazu gibt es verschiedensten Auffassungen. Wut bildet sich bei mir immer nach außen ab - da kam mir Stuttgart 21 grad recht.
Bin aber sonst keine, die sich politisch engagiert - ist mir viel zu "systemimmanent". Ich glaube, innerhalb und nach den Regeln des Systems ist es viel schwerer etwas zu verändern als z.b. von der Traumzeit aus.
Dienstag, November 02, 2010
befindlichkeitsthermometermessung
Angeregt von Ilse, sie wiederum angeregt von Kaltmamsell:
Ich lese... den ganzen tag e-mails
Ich trage... meine lieblingsjeans, zwei t-shirts übereinander, meine weißen turnschuhe (ihr wisst, die männer mit den weißen turnschuhen und so), mein gebatiktes blau-weißes tuch aus korfu
Ich habe... kein problem damit, dass es winter wird
Ich höre... zum glück kein radio
Ich trinke... seit 12 jahren keinen alkohol
Ich esse... heute in der kantine kürbisgnocci mit salbeisoße
Ich stehe... mittendrin - wahlweise leben, fettnapf, gewühl, wahnsinn
Ich gehe... gern ins kino
Ich lache... tränen dass susa sich bei aldi eine konzertgitarre für 49 euro gekauft hat und wir jetzt mit meiner 12 euro plastik altblockflöte "ist der wolf in brunnen gfallen" 2-stimmig spielen können
Ich sehe... oft sachen, die andere nicht sehen
Ich mag... guten darjeeling mit milch und rohrzucker
Ich schreibe... so alles mögliche in blogs, facebook, flickr und diverse notizbücher und -hefte
Ich möchte... dass sich meine wohnung von selber putzt
Ich weiß... dass ich nichts weiß
Ich lese... den ganzen tag e-mails
Ich trage... meine lieblingsjeans, zwei t-shirts übereinander, meine weißen turnschuhe (ihr wisst, die männer mit den weißen turnschuhen und so), mein gebatiktes blau-weißes tuch aus korfu
Ich habe... kein problem damit, dass es winter wird
Ich höre... zum glück kein radio
Ich trinke... seit 12 jahren keinen alkohol
Ich esse... heute in der kantine kürbisgnocci mit salbeisoße
Ich stehe... mittendrin - wahlweise leben, fettnapf, gewühl, wahnsinn
Ich gehe... gern ins kino
Ich lache... tränen dass susa sich bei aldi eine konzertgitarre für 49 euro gekauft hat und wir jetzt mit meiner 12 euro plastik altblockflöte "ist der wolf in brunnen gfallen" 2-stimmig spielen können
Ich sehe... oft sachen, die andere nicht sehen
Ich mag... guten darjeeling mit milch und rohrzucker
Ich schreibe... so alles mögliche in blogs, facebook, flickr und diverse notizbücher und -hefte
Ich möchte... dass sich meine wohnung von selber putzt
Ich weiß... dass ich nichts weiß
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